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Klassische Homöopathie

Soviel vorab: Homöopathie bedeutet nicht "normale" Arzneimittel durch "Kügelchen" zu ersetzen. Ich gebe kein Mittel
gegen eine Krankheit, sondern ein Mittel für den Patienten. Ziel ist nicht nur das Genesen von einer akuten Krankheit, sondern auch die Gesundung und Stärkung des Körpers, so dass er mit Krankheiten besser umgehen kann.

Was ist das Besondere an der Klassischen Homöopathie?
In der Homöopathie steht nicht das diagnostizierte Leiden im Mittelpunkt der Arbeit, sondern die speziellen Beschwerden, die dieses Leiden bei diesem speziellen Menschen (der Patient) hervorruft. Es ist also nicht so, dass gegen eine bestimmte Krankheit jeder Patient das gleiche Mittel (bzw. Wirkstoff) bekommt.

So kann Patient A zum Beispiel Pulsatilla gegen eine akute Erkältung bekommen. Patient B  dagegen Aconitum. Der Unterschied kommt nicht durch die Tageslaune des Homöopathen zu Stande, sondern durch die speziellen Symptome, die die Betroffenen haben. Globuli
Bei Patient A zum Beispiel war auffallend, dass sich die Beschwerden beim Spazieren gehen an der frischen Luft besserten und trotz Trockenheit im Mund kein Durst bestand.
Bei Patient B stand im Vordergrund, dass die Erkältung wie aus heiterem Himmel begann mit Fieber und viel Durst auf Kaltes.

Das erklärt auch die Erfolglosigkeit, wenn man jemand anderem ein homöopathisches Mittel empfiehlt: Obwohl man es selbst erfolgreich eingesetzt hat, kann es sein, dass das Mittel bei der Person nicht wirkt. Nämlich dann, wenn sich bei gleicher Krankheit andere Symptome zeigen.

Durch diese Herangehensweise kann die Homöopathie bei akuten und chronischen Krankheiten eingesetzt werden. Die Grenzen sind dort, wo unwiderrufliche Schäden an Körper oder Geist eingetreten sind - zum Beispiel Verlust oder Totalschädigung eines Organes (z.B. Leberzirrhose).

Wie findet man das richtige Mittel?
Sie als Patient werden sich vielleicht wundern, dass mich auch Dinge interessieren, die im ersten Moment nichts zu tun haben mit Ihrer Erkrankung.
Leiden Sie z.B. an Migäne, so interessiert nicht nur wann und wie diese auftritt, sondern auch die ganzen Begleitumstände wie Auslöser, was lindert oder verschlechtert. Genauso interessiert, ob es noch andere Beschwerden  gibt, wie Sie sich allgemein fühlen und welche Krankheiten Sie im Laufe des Lebens hatten.
Wichtig sind auch Krankheiten Ihrer Eltern und Großeltern.
Meine Aufgabe ist es dann, die Fülle dieser Daten zu sortieren und dann ein homöopathisches Mittel zu finden, das den Beschwerden entspricht, die Sie geschildert haben.
Dieses Mittel wird nun in ihrem Körper eine künstliche Krankheit auslösen, die Ihrer eigentlichen Krankheit entspricht. Dadurch werden die Selbstheilungskräfte mobilisiert, die bisher nicht auf Ihre Krankheit reagiert haben.

Welche Erkrankungen kann man homöopathisch behandeln?
Die Antwort darauf fällt nicht leicht. Zunächst gibt es wenig Einschränkungen. Wenn allerdings ein Organ oder ein Körperglied irreparabel geschädigt wurde, dann scheitert auch die Homöopathie. Generell lässt sich sagen: Solange die Lebenskraft des Patienten noch fähig und bereit zur Verbesserung ist, solange kann eine homöopathische Behandlung nutzen. Gute Erfahrungen bestehen bei Allergien, Migräne und anderen chronischen Leiden.
Moerser
Woher kennt man die Wirkungen der Mittel?
Seit über 200 Jahren bilden Arzneimittelprüfungen den Grundstock der  Homöopathie. In aufwändigen Versuchen wurden und werden Mittel in winzigsten Dosen an gesunden Menschen erprobt und dann notiert, welche Symptome dabei entstehen.
Eine ander Quelle sind Berichte über Vergiftungen und natürlich Heilungen durch homöopathische Mittel.
Die Mittel selbst werden in vielen Bearbeitungsschritten hergestellt. Noch immer gibt es Apotheken, die die Mittel nach Hahnemanns Angaben aus dem Ausgangsstoff im Mörser von Hand verreiben.


Wie sieht der Behandlungsverlauf aus?
Am Anfang steht immer ein ausführliches Patientengespräch ("Erstanamnese").

Bei akuten Krankheiten (Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden) reicht naturgemäß ein relativ kurzes Gespräch (10-15 min).

Bei chronischen Krankheiten sieht es anders aus:
Sie erhalten von mir einen "homöopatischen Erhebungsbogen", den Sie mir drei-vier Tage vor dem Erstgespräch wieder zukommen lassen. Dadurch kann ich mich optimal auf das Gespräch vorbereiten.
Das Erstgespräch kann dann, je nach dem viele Fragen offengeblieben sind, bis zu drei Stunden dauern.

Etwa zwei Wochen nachdem Sie das Mittel eingommen haben ist es notwendig und wichtig, telefonisch über den Verlauf zu berichten. Eventuell muss eine Korrektur beim Mittel oder bei der Dosis vorgenommen werden.

In unregelmäßigen Abständen können nun wieder Besuche fällig werden, um den Krankheitsverlauf zu beurteilen und zu prüfen, ob das gewählte Mittel noch immer das ist, das Ihr Körper zur Genesung braucht.

Wie lange dauert es, bis man gesund ist?
Bei akuten Krankheiten verläuft die Heilung schnell, so dass man mit einer baldigen Besserung rechnen muss.
Handelt es sich aber um ein Leiden, das Ihren Körper schon lange bedrängt, geht es natürlich langsamer. Als Faustregel gilt: Pro Jahr der Erkrankung wird ein Monat für die Heilung benötigt.

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